Internationales

Die Tübinger Slavistik bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. Zum einen können über die Universität Sprachkurse in den jeweiligen slavischen Ländern organisiert werden, zum anderen besteht die Option zu einem Auslandssemester an den Partneruniversitäten.

Für eine allgemeine Beratung bezüglich der Bewerbungsverfahren und der Zulassungsformalitäten können Sie sich an Frau Böhm-Czuczkowski wenden. Ihre ERASMUS-Bewerbungen nimmt Frau Makarska entgegen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Dezernats für Internationale Beziehungen, Abteilung Akademischer Austausch. Über diese Abteilung sind auch Erfahrungsberichte Tübinger Studierender über ihre Auslandsaufenthalte erhältlich.

Neben dem internationalen Engagement besteht seit dem Sommersemester 2005 eine enge Zusammenarbeit der Slavistiken in Tübingen und Konstanz. In dieser Zeit fanden zahlreiche gemeinsame Seminare statt. 

 

Das Slavische Seminar kooperiert mit folgenden Universitäten: 
 

 

Polen (ERASMUS)

Die Universität Warschau (Uniwersytet Warszawski) bietet gleich vier Möglichkeiten für einen Austausch:

 

Weitere ERASMUS-Abkommen haben wir mit:

Tschechische Republik (ERASMUS)

Die Karlsuniversität Prag (Univerzita Karlova v Praze) stellt fünf Plätze pro Semester im Institut für Slavistik und Osteuropastudien (Ústav slavistických a východoevropských studií) bereit. Es können auch Veranstaltungen in tschechischer Linguistik (am Ústav českého jazyka a teorie komunikace) und Literaturwissenschaft (am Ústav české literatury a literární vědy) besucht werden.

Slowakei (ERASMUS)

In Bratislava besteht eine Partnerschaft mit der Filozofická fakulta der Univerzita Komenského

Bulgarien (ERASMUS)

Die Kliment-Ohridski-Universität in Sofia bietet die Möglichkeit für einen Austausch an der Philosophischen Fakultät (Философски факултет), was attraktiv für Philolog/innen mit kulturwissenschaftlichen und philosophischen Interessen ist. Es gibt auch einige Veranstaltungen auf Englisch.

Slowenien (ERASMUS)

In Koper kann an der Univerza na Primorskem an der Fakulteta za humanistične študije studiert werden.
In Ljubljana haben wir ein Abkommen mit der Univerza v Ljubljani und der dortigen Filozofska fakulteta.

Italien (ERASMUS)

In Padua können Sie Veranstaltungen an der Università degli Studi di Padova am
Dipartimento di Lingue e Letterature Anglo-Germaniche e Slave in der Sezione di Slavistica belegen.

Russland (Kooperation)

Neben den oben aufgelisteten Erasmuspartnerschaften unterhält Tübingen Universitätskooperationen mit Russland, über die auch ein Studierendenaustausch organisiert wird. Die Partner in Russland sind die 

Weitere Details zur Organisation des Austauschs mit den beiden Universitäten finden Sie auf den Seiten des Dezernats für internationale Angelegenheiten. Derzeit werden einmal jährlich zu Beginn des Wintersemesters die zur Verfügung stehenden Plätze im darauf folgenden akademischen Jahr ausgeschrieben. Die Ausschreibung wird über das Dezernat für internationale Angelegenheiten veröffentlicht und über die Mailingliste des Slavischen Seminars (Slavtueb) versendet. Die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier, Deadline ist der 15. Dezember 2011. 

 

Finanzierungsmöglichkeiten

Es gibt zahlreiche Varianten, wie ein Auslandsaufenthalt organisiert und finanziert werden kann:

1. ERASMUS

Eine Förderung über ERASMUS ist grundsätzlich an den entsprechenden Partnerinstituten des Slavischen Seminars möglich. Alle Informationen zum Bewerbungsablauf und zu den Modalitäten sind auf den ERASMUS-Seiten des Dezernats für Internationale Angelegenheiten zu finden. Bewerbungen für die Partnerinstitute des Slavischen Seminars können formlos jederzeit an Frau Drews-Sylla gerichtet werden. 

An Master-Studierende richtet sich das ERASMUS MUNDUS Programm "Crossways in European Humanities", das mehrere Auslandssemester vorsieht und in das in Tübingen auch Veranstaltungen des Slavischen Seminars eingebunden sind. Eine Förderung ist nur für Studierende des Studiengangs möglich.

Das Doktorandenprogramm "Cultural Studies in Literary Interzones" ist ebenfalls ein ERASMUS MUNDUS Programm. Es bietet ein von der EU finanziertes, internationales Promotionsstudium, in das neben der Eberhard Karls Universität Tübingen u.a. auch die European University of St. Petersburg in Russland eingebunden ist. Eine Förderung ist nur für Promovierende des Programms möglich. Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie hier.

2. Mobilitätsstipendium im Rahmen bestehender Universitätspartnerschaften

Die Mobilitätsstipendien im Rahmen der Go East-Initiative des DAAD sind eine finanzielle Beihilfe, die an die Studienplätze an den russischen Partneruniversitäten gekoppelt sind. Sie sind je nach den individuellen Voraussetzungen unterschiedlich hoch (zumeist Reisekostenbeihilfe und Deckung des Eigenbeitrags für den Austausch, Voraussetzung deutsche Staatsbürgerschaft oder Gleichstellung gemäß § 8 Abs. 1 Ziffer 2ff., Abs. 2 und Abs. 3 BAföG) und können für maximal fünf Monate vergeben werden. Die Beantragung erfolgt über die Bewerbung um einen Studienplatz in Moskau oder St. Petersburg. Bewerbungen direkt beim DAAD sind nicht möglich.

3. Eigenbewerbung auf Stipendienprogramme

 Selbstverständlich können Sie sich auch in Eigeninitiative auf die zahlreichen Stipendienprogramme bewerben, die Studierenden von anderen Trägern für Auslandsaufenthalte angeboten werden. Die finanzielle Förderung ist hier meist großzügiger. Einen ersten Überblick über Förderungsmöglichkeiten gibt das Dezernat für Internationale Angelegenheiten hier. Speziell für Aufenthalte in Osteuropa können wir Ihnen außerdem empfehlen:

  • Die Studienstiftung des Deutschen Volkes bietet das Programm "Metropolen in Osteuropa" an. Eine Selbstbewerbung ist mit einem eigenen Projekt für den Auslandsaufenthalt möglich. 
  • IAMONET-RU ist ein speziell auf Russland ausgerichtetes Programm mit Fördermöglichkeiten für Studierende und Graduierte. Die Bewerbung erfolgt über das Dezernat für Internationale Angelegenheiten, Ansprechpartner ist Dr. Reinhard Brunner.
  • Die Alfred Toepfer Stiftung bietet ein Stipendienprogramm für einjährige Studien- und Forschungsaufenthalte in Mittel- und Osteuropa an. Zielgruppe sind fortgeschrittene Studierende und Promovierende.
  • Die Baden-Württemberg-Stipendien der Landesstiftung Baden-Württemberg ermöglichen bis zu fünfmonatige Auslandsaufenthalte. 
  • Der DAAD bietet eine ganze Reihe von Stipendienprogrammen an, die für einen Aufenthalt in Osteuropa genutzt werden können. Möglich sind beispielsweise Jahresstipendien, Förderung von kurzfristigen Studienaufenthalten für Abschlussarbeiten, Unterstützung bei Praktika im osteuropäischen Raum (z. B. kombinierte Studien- und Praxissemester, Fahrtkostenzuschüsse, Praktika in Internationalen Organisationen und EU-Institutionen) oder Sprachkursstipendien (z.B. Sommerkurse, Anfängerkurse für Nicht-SlavistInnen). Den besten und aktuellsten Überblick über die Förderungsmöglichkeiten bietet die Stipendiendatenbank des DAAD.
  • Lehrerfahrung, zum Beispiel im Rahmen des Lehramtsstudiums, kann in einem Programm der Robert Bosch Stiftung gesammelt werden. 
  • Auslandspraktika sind ebenfalls förderbar (z. B. mit ERASMUS kombinierbar). Die landesweite Koordinierungsstelle für die Praktischen Studiensemester (KOOR) ist Ansprechpartner für viele Praktikumsprogramme.

4. Auslands-BAFöG

Auslands-BAFöG kann als alleinige Finanzierung oder in vielen Fällen ergänzend zu anderen Förderungen in Anspruch genommen werden. Die Regelungen hängen dabei vom jeweiligen Förderungsprogramm ab. Es lohnt sich, den Anspruch auf Auslands-BAFöG zu überprüfen, auch wenn kein Anspruch auf Inlands-BAFöG besteht. Aufgrund der Mehrkosten, die ein Auslandsaufenthalt verursacht, gelten andere Regelsätze. Auslandssemester werden auch anders auf die Regelstudienzeit angerechnet als Inlandssemester. Weiterführende Links zum Auslands-BAFöG finden Sie auf den Seiten des Dezernats für Internationale Angelegenheiten.

5. Sprachkurse

Hinweise zu qualifizierten (Intensiv-)Sprachkursen im osteuropäischen Raum können die jeweiligen Lektorinnen geben und werden regelmäßig über die Mailingliste des Slavischen Seminars (Slavtueb) verschickt. Diese Sprachkurse müssen zumeist selbst finanziert werden. Manchmal sind sie mit anderen Aktivitäten verknüpft, über die es eventuelle Förderungsmöglichkeiten gibt. Bitte erkundigen Sie sich direkt bei den jeweiligen Trägern.