Dr. Gesine Drews-Sylla

(Assistentin für slavische Literatur- und Kulturwissenschaft)

Universität Tübingen
Slavisches Seminar
Wilhelmstr. 50
Zi. 533
72074 Tübingen
Telefon 0049-(0)7071-29-78496
Fax 0049-(0)7071-29-5924
gesine.drews-sylla[at]uni-tuebingen.de

Sprechstunde/Studienberatung

  • Allgemeine Studienberatung
  • BAFöG-Bescheinigungen
  • Sprechstunde: Mi, 11.00-12.00 Uhr
  • Sprechstunde in den Semesterferien: 22. Februar, 8. März, 22. März (jeweils 11–12), per E-Mail durchgehend erreichbar

Kurzportrait

geb. 1972, ein Sohn (*2008), eine Tochter (*2012)

Akademische Qualifikation

1990High School Diploma, Elwood, IN (USA)
1992Abitur, Schwandorf/Oberpfalz
1992-2001Studium an den Universitäten Regensburg und Konstanz
2001

M.A. Slavistik und Germanistik, Universität Konstanz

2001-2007Promotionsstudium an den Universitäten Konstanz und Tübingen
2007Promotion an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
seit 2008

Habilitationsprojekt  am Slavischen Seminar der Eberhard-Karls-Universität Tübingen im Rahmen des Margarete von Wrangell-Programms 

Stipendien, Forschungsförderung, akademische Positionen

2002-2005Promotionsstipendium der Landesgraduiertenförderung Baden Württemberg
2003-2004wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt The Post-Communist-Condition, ZKM Karlsruhe, wissenschaftliche Leitung Prof. Dr. Boris Groys; Betreuung der Ausstellung Privatisierungen - zeitgenössische Kunst aus Osteuropa (16.05.04 – 26.06.04, Kunst-Werke Berlin e.V.)
2003-2005assoziierte Kollegiatin des DFG-Graduiertenkollegs Bild - Körper - Medium, HfG Karlsruhe
2005Promotionsförderung des Gleichstellungsrats der Universität Konstanz
2006-2008Publikationsmanagement Konstanz Institut für WerteManagement, HTWG Konstanz
seit 2008wissenschaftliche Mitarbeiterin am Slavischen Seminar der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Lehrstuhl Prof. Dr. Schamma Schahadat) im Rahmen des Margarete von Wrangell-Programms

Auslandsaufenthalte 

1989-1990Austauschschülerin in Elwood, IN (USA)
1995-1996einsemestriges ERASMUS-Studium an der University of East Anglia, Norwich (GB)
1997-1998DAAD-Jahresstipendium an der Staatlichen Universität St. Petersburg (RU)
2003zweimonatiger Forschungsaufenthalt in Moskau und St. Petersburg (RU)
2011DAAD-Post-Doc-Stipendium für dreimonatigen Forschungsaufenthalt an der Université Cheikh Anta Diop, Dakar (Senegal)

Wissenschaftliche Ehrungen

2002Studienpreis des VEUK, e.V.
2007

Promotionspreis der Neuphilologischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen

2012Aufnahme in das Akademie-Kolleg der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

Forschungsschwerpunkte

  • Slavische Literaturen und Kulturen: Russistik, Bohemistik
  • Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft: okzidentale Afrikadiskurse, senegalesische Literatur/Film in Relation zu russischen/sowjetischen Kulturformationen, deutsch-tschechischer Raum (Kinder- und Jugendliteratur), Rassismus in ostmitteleuropäischer Literatur und Film
  • Literatur- und Kulturtheorie: Realismen, Postcolonial Studies, Theorien des Literatur- und Kulturkontakts, Gender Studies, Alteritätsdiskurse (Rassismus)
  • Epochenschwerpunkte: 20. Jahrhundert
  • Gattungsschwerpunkte: Prosa, Film

Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2015/16

PS II: Reisetexte russischer Symbolisten: Mystik, Mythos und die Ferne

Sommersemester 2015

PS I (Slavistik): Einführung in die Literaturwissenschaft (Gruppe II)

PS II (Russistik/Bohemistik/Internationale Literaturen): Träume - literarisches Motiv und Verfahren (mit Katja Wetz, M.A.)

Wintersemester 2014/15

PS II (Russistik): Gončarov

HS (Russistik/Bohemistik/Internationale Literaturen): (Literarische) Konstruktionen des Nationalen

Sommersemester 2014

PS I (Slavistik): Einführung in die Literaturwissenschaft (Gruppe I)

Wintersemester 2013/14

PS II (Slavistik/Internationale Literaturen): Schelmenromane

Projekte

Laufende Projekte

Literarische Verflechtungen - Russland und Senegal (Habilitationsprojekt), Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm des Ministeriums für Wissenschaft Forschung und Kunst (Förderung 2008-2015)

Das seit 2008 geförderte Projekt widmet sich vor dem Hintergrund aktueller theoretischer Debatten zur Weltliteratur der Frage nach der Vernetzung von Literatur und Film der historisch kaum in Beziehung stehenden geographischen und kulturellen Räume Russlands und Senegals. Auf der Ebene von Literatur und Film ist jedoch eine deutliche Verflechtung zu beobachten, der das Projekt in beiden Richtungen nachgeht. Beide Räume nehmen spezifische Orte in der Weltliteratur und der Weltgeschichte ein, auf die die jeweils andere Seite literarisch und kulturell reagiert. Die senegalesische Seite rezipiert in Literatur und Film russische Autoren wie Gogol‘ oder den Realismus Tolstojs, literarische Formationen wie den sozialistischen Realismus der Sowjetunion oder den sowjetischen Nationalitätenfilm. Die russische Literatur reagiert beispielsweise auf den Einsatz afrikanischer Soldaten in den Weltkriegen, die Tirailleurs sénégalais, in Texten wie Il’ja Ėrenburgs "Chulio Churenito" (1922), auf die die Postmoderne (zum Beispiel in Ėduard Limonovs "Ėto ja Ėdička", 1979) unter Aufgreifen des Verweises auf den Senegal ihrerseits intertextuell reagiert. Als vorläufiges Ergebnis kann festgehalten werden, dass die jeweiligen Verflechtungsbewegungen auf beiden Seiten häufig im Zusammenhang mit Abgrenzungsbewegungen von dominanten Diskursformationen stehen, die seltsam paradox anmuten, wenn man sich vor Augen führt, dass die senegalesische Seite das sowjetische Projekt und seine kulturellen Formationen als (Teil-)Modell in Abgrenzung zum (Neo-)Kolonialismus adaptiert, die sowjetische Seite hingegen in Opposition zum Sowjetdiskurs auf afrikanische Modelle rekurriert. Gemeinsam ist beiden Räumen zudem ein problematisches Verhältnis zum gemeinsamen Dritten, dem Westen. Die Auseinandersetzung mit dem Westen hat dabei erstaunlich ähnliche Diskursformationen hervorgebracht, die unabhängig voneinander entstanden. Sowohl die senegalesische als auch die russisch-sowjetische Seite ist dabei fest in Diskursen der Moderne verankert, so dass die Verflechtung innerhalb der modernistischen Globalisierungsbewegungen zu verorten ist, die zugleich den Rahmen für das Projekt bildet.

Vernetzte Kulturen in "Zweiter" und "Dritter" Welt, Projektförderung für Nachwuchswissenschaftler/innen Universität Tübingen (Laufzeit: 2014-2016)

Zu den eher vergessenen und erst in jüngerer Zeit wieder verstärkt in den Fokus genommenen Globalisierungsbewegungen des 20. Jahrhunderts zählen jene, die die (post-)sozialistischen Länder des ehemaligen Ostblocks mit denen des (post)kolonialen Raums, z.B. in Afrika, verbinden. Es wurde zwar immer wieder darauf hingewiesen, dass viele Afrikaner in Ländern der ehemaligen „Zweiten Welt“ studierten, welche Auswirkungen dies jedoch auf die kulturellen Entwicklungen auf beiden Seiten des Kontakts hatte, ist bisher noch weitgehend unerforscht. Plakativ veranschaulicht werden kann die Relevanz dieser Frage mit dem Beispiel des afrikanischen Films: Der als 'Vater des afrikanischen Films' geltende Schriftsteller und Filmemacher Ousmane Sembene erhielt seine Ausbildung in Moskau. Die filmästhetischen Konsequenzen dieser Ausbildung, die auf die gesamte Entwicklung des frankophonen afrikanischen Films rückwirkten, sind jedoch bisher noch kaum untersucht, ja zum Teil bewusst ausgeblendet worden.

Hier setzt das Projekt an: Ziel ist der Aufbau eines wissenschaftlichen Netzwerks, das sich langfristig der kultur-, literatur- und medienwissenschaftlichen Erforschung der Vernetzung von ehemaliger „Zweiter“ und „Dritter Welt“ widmet. Die einschlägige Forschung befasste sich in den Zeiten des Kalten Krieges vor allem mit ideologischen Aspekten; in der gegenwärtigen Debatte wird der Fokus auf Projekte, die einen historischen Zugang haben, gelegt. Das Netzwerk soll darüber hinausgehen und danach fragen, inwiefern sich die Vernetzung auf beiden Seiten in Literatur und Film kulturell und ästhetisch einschreibt und ihrerseits lokal und global produktiv wurde.

⇒ Am 3./4. Juli 2015 findet im Rahmen des Projekts die Tagung Writing and Screening Socialisms in an Entangled World statt, deren Fokus auf den globalen Verflechtungen des Paradigmas des Sozialismus liegt.

 

Abgeschlossene Projekte

"Another Africa? (Post-)Koloniale Afrikaimaginationen in der russischen, polnischen und deutschen Kultur", Akademiekonferenz für junge Wissenschaftler, Organisation mit Jana Domdey, M.A. und Justyna Gołąbek, M.A., 7.-9. März 2012, Heidelberger Akademie der Wissenschaften 

Das Projekt thematisierte in einer interdisziplinären Tagung thematisiert die Ausprägungen des (post)kolonialen Paradigmas im russischen, polnischen und deutschen Kontext. Als vergleichendes Moment dienten dabei die jeweils anzutreffenden Afrikaimaginationen – Alteritätsdiskurse zu einem der wichtigsten (post)kolonialen Bezugsräume. Grundlegend wurde angenommen, dass sich die historischen, politischen und kulturellen Verflechtungen Russlands, Polens und Deutschlands, insbesondere auch ihre je unterschiedliche Erfahrung des Sozialismus, in den jeweiligen Afrikadiskursen spezifisch spiegeln. Die verschiedenen Ausgangssituationen der drei im Fokus der Tagung stehenden Kulturräume haben für die Adaption der postkolonialen Diskursparadigmen also entsprechend vom angloamerikanischen Raum divergierende Auswirkungen, die im gemeinsamen Austausch erfasst und deren Besonderheiten diskutiert werden sollten. Ziel war auch eine Blickerweiterung der internationalen Postkolonialismusdebatte, die sich durch die (wissenschafts-)historisch bedingte Entwicklung des Feldes komparatistisch überwiegend mit den ehemaligen westlichen Kolonialmächten als unbestrittenem Ausgangspunkt postkolonialer Theoriebildung beschäftigte, den mittel- und osteuropäischen Raum jedoch erst in jüngerer Zeit intensiv bearbeitet.

"Banalität des Rassismus". Europa nach 1989, Ringvorlesung Studium Generale, Universität Tübingen, Wintersemester 2010/11, Organisation zus. mit Dr. Renata Makarska

Ringvorlesung und Buchpublikation beschäftigen sich mit Mustern der kulturellen und ethnischen Exklusion im Europa nach 1989, wobei der Raum von Frankreich bis Russland reicht. Der fokussierte Zeitrahmen ist durch einen mehrfachen Paradigmenwechsel geprägt: Zum einen setzen sich ab den 1990er Jahren verstärkt neue Entwicklungen in der Rassismusforschung durch. Zum anderen ist dies eine Phase der Neustrukturierung Europas nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Regimes mit Auswirkungen für beide Seiten des einstmals geteilten Europa. Ein besonderes Augenmerk wurde daher auf die Situation in Ostmitteleuropa gerichtet, in der diese Entwicklungen besonders intensiv aufeinander trafen und für das noch vergleichsweise wenig Forschung vorliegt. In der Konzeption des Buches gehen wir grundlegend von Verschränkungen paneuropäischer rassistischer Diskurse mit der Moderne aus. Dementsprechend sind in ganz Europa z. T. ähnliche Formen von Rassismen zu finden, die unter Berücksichtigung der jeweils spezifischen historischen, situativen und kulturellen Bedingungen aufgearbeitet werden müssen. Rassismen sind zudem in den europäischen Gesellschaften auf allen Ebenen präsent, und sie reichen von extremistischen Gewalttaten bis hin zu ungewollten Stabilisierungen stereotypisierender oder dichotomisierender Diskursfiguren in antirassistisch ausgerichteten Diskussionen. Von Rassismen betroffen sind dabei alte wie neue Minderheiten, alt eingesessene Bevölkerungsgruppen ebenso wie durch die Globalisierung nach ganz Europa strömende Menschen. Das im Druck befindliche Buch diskutiert diese Zusammenhänge in drei Sektionen, von denen die eine auch Praktiken der Antirassismusarbeit beleuchtet.

Konstruierte Norm[alität][en] – normale Abweichung[en], Organisation mit Konstanzer Netzwerk internationaler (Post-)Doktorandinnen, Universität Konstanz, 22./23. Februar 2008

Prozesse der Normbildungen und der Grenzziehung zwischen Normalitäten und Abweichungen werden im nach der Tagung herausgegebenen Sammelband vier interdisziplinären Sektionen diskutiert. Thematisiert werden normative Relationalität und Abhängigkeit von Kontexten wie Ort, Zeit, Raum, Kultur, Geschlecht oder Tradition sowie der Verlust ihrer Orientierungsfunktion in zunehmend pluralistischen Gesellschaften. Die Beiträge zeigen, wie die starke Individualisierung von Normen und Normalitäten zur Vervielfältigung der Abweichungen führt, die in neuen Normbildungsprozessen und der Konstruktion neuer Normalitäten münden und diese zugleich hinterfragen.

Vorträge

[under construction]

Publikationen

Monographie

Herausgeberschaft

  • Global Socialisms and their Aesthetics Between Eastern Europe and Africa, London: Routledge (in Vorbereitung, ersch. vorauss. Ende 2018)
  • AnOther Africa? (Post-)Koloniale Afrikaimaginationen im russischen, polnischen und deutschen Kontext, hrsg. mit Jana Domdey, Justyna Gołąbek, Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2016
  • Neue alte Rassismen? Differenz und Exklusion in Europa nach 1989, hrsg. mit Renata Makarska, Bielefeld:transcript 2015
  • Konstruierte Normalitäten - normale Abweichungen, hrsg. mit Elena Polledri, Halyna Leontiy, Elisabeth Dütschke, Wiesbaden: VS Verlag 2010

Aufsätze

  • Wolofisierung und weltliterarische Vernetzung (mit Russland): Mahama Johnson Traorés Lambaaye als Verfilmung von Nikolaj Gogol’s Revizor im Kontext von Pathé Diagnes Literaturübersetzungen, in: Werberger, Annette/Schüttpelz, Erhard (Hg.): Weltliteratur in der Longue durée, München (im Druck)   
  • „Rassismus als diskursive Praxis und gesellschaftliches System in der filmischen Darstellung: Marian (1996) und Horem pádem (2004)", in: Neue alte Rassismen? Europa nach 1989, hrsg. v. Gesine Drews-Sylla und Renata Makarska, Bielefeld 2015, 223-253
  • "Einleitung" (mit Renata Makarska), in: Neue alte Rassismen? Europa nach 1989, hrsg. v. Gesine Drews-Sylla und Renata Makarska, Bielefeld 2015, 17-25
  • „Limonov's Négritude-Lektüre. Intertextualität und weltliterarische Vernetzung in Ėto ja – Ėdičkain: Osteuropäische Geschichte und Globalgeschichte  (working title), hrsg. v. Martin Aust und Julia Obertreis, Stuttgart 2014, 283-304
  • "Von Mann zu Frau, von Weiß zu Schwarz in einem transnationalen Fiasko. Die Figur des Ajša in Il’ja Ėrenburgs Chulio Churenito", in: Genderdiskurse und nationale Identität in Russland, hrsg. v. Elisabeth Cheauré, Regine Nohejl, Friederike Carl, München 2013, 31-55
  • “Ousmane Sembène's Hybrid 'Truth' - Social(ist) Realism and Postcolonial Writing Back", in: Realisms in Contemporary Culture. Theories, Politics, and Medial Configurations, hrsg. v. Dorothee Birke, Stella Butter, Berlin 2013, 70-90
  • “Wie Doctor Dolittle zu Doktor Ajbolit und was aus ihnen wurde. Geschichte einer kulturellen Übersetzung“, in: Zwischentexte. Literarisches Übersetzen in Theorie und Praxis, hrsg. v. Schamma Schahadat, Renata Makarska, Claudia Dathe, Berlin 2013, 215-235
  • “Niko Pirosmanishvili and Georgian Film”, in: Storytelling in World Cinema, hrsg. v. Lina Khatib, London 2012, 135-150
  •  „Verhaltenspoetik der Korruption. Philologische Potentiale“, in: Verantwortung in der globalen Ökonomie gestalten. Governanceethik und Wertemanagement, hrsg. v. Stephan Grüninger, Michael Fürst, Maud Schmiedeknecht und Sebastian Pforr, Marburg: Metropolis 2011, 381-401
  • "Gagarins Enkel" - ein ganz normales russisches Kind", in: Konstruierte Normalitäten - normale Abweichungen, hrsg. v. Gesine Drews-Sylla, Elena Polledri, Halyna Leontiy, Elisabeth Dütschke, Wiesbaden 2010, 193-209
  • "Einleitung: Konstruierte Norm[alität][en] - normale Abweichung[en]", in: Konstruierte Normalitäten - normale Abweichungen, hrsg. v. Gesine Drews-Sylla, Elena Polledri, Halyna Leontiy, Elisabeth Dütschke, Wiesbaden 2010, 11-25 (zusammen mit E. Polledri, H. Leontiy, E. Dütschke)
  • „The Human Dog Oleg Kulik: Grotesque Post-Soviet Animalistic Performances“, in: The Other Animals. Situating the Non-Human in Russian Culture and History, hrsg. v. Jane Costlow & Amy Nelson, University of Pittsburgh Press 2010, S. 234-253
  • „Von Puppen und Figürchen. Weibliche Reaktionen auf männliche Inanspruchnahmen von Sexualität, in: Lust? Darstellungen von Sexualität in der Gegenwartskunst von Frauen, hrsg. v. Stephanie Waldow & Bettina Bannasch, München 2008, 151-175
  • „Tierische Satire? Oleg Kuliks Zoophrenie-Projekt“, in: Demonstration. Vorträge zu dem Symposium «Demonst-ration», 06.-08. Oktober, Dresden Motorenhalle, Projektzentrum für zeitgenössische Kunst, ed. by Maxim Neroda, Dresden: Kulturverein riesa efau 2007, 31-41
  • „Bodily Investigations of a Human Dog: Medical Discourse in Oleg Kulik’s Actions“, Konferenz Medizin und russische Literatur, Konstanz, 9.-11. Oktober 2003; Publikation (in russischer Übersetzung): „Telesnye opyty čeloveka-sobaki. ‚Sobaka Pavlova’ Olega Kulika”, in: Russkaja literatura i medicina, hrsg. v. Konstantin Bogdanov, Jurij Murašov, Riccardo Nicolosi, Moskau 2004, 269-282
  • „Ein Reservoir Dog in Zürich: Oleg Kulik, Niko Pirosmani, die russische Avantgarde und Quentin Tarantino“, in: [ jfsl.doc ], Bildschirmtexte zur 5. Tagung des Jungen Forums Slavistische Literaturwissenschaft in Münster, September 2002, hrsg. v. Ulrike Goldschweer, Gudrun Heidemann, Ilya Koukoui, Mirja Lecke, Henrike Schmidt
  • „Der Geist der Fotografie als ‚Gespenst des submedialen Raums’. Der medialisierte Körper in der Erzählung „Prostye želanija“ von Julija Kisina“, in: Die Welt der Slaven XLVIII, 2003, 101-122

 Lexikoneinträge, Rezension, Katalogbeiträge

  • "Die performative Vereinnahmung des Stadtraums", in: CULTURESCAPES MOSKAU: Schauplatz der Inszenierungen, hrsg. v. Culturescapes, Mithrsg.: Jurriaan Cooiman, Adrian Hofer, Jan Miluška, Basel 2012, 106-114
  • Efraim Sevela (Ne vse kak u ljudej), Jus Aleškovskij (Nikolaj Nikolaevič), Vladimir Propp (Morfologija skazki/Morphologie des Märchens) [Überarbeitung], in: Kindlers Literaturlexikon, 3. Auflage, hrsg. v. Heinz Ludwig Arnold, Stuttgart 2009
  • Sylvia Sasse: Texte in Aktion. Sprech- und Sprachakte im Moskauer Konzeptualismus. München 2003, in: Die Welt der Slaven L, 1, 2005, 188-193